September 2007

Dienstag, 25. September 2007

Back to the roots...

..jaja, so schnell kanns kommen und schwupp die wupp sind wir wieder in Auckland. Denn am Freitag haben wir erfahren, dass es fuer die naechste Woche keine Austern mehr gibt und noch eine Woche doof im HOstel rumsitzen wollten wir nicht, also haben wir kurzerhand beschlossen uns am Sonntag Richtung Sueden aufzumachen. An der Westkueste entlang haben wir in Dargaville auf einem Parkplatz das erste mal in Mr Oyster schwarz-gecampt und das lief echt gut. Wir waren da auch nicht alleine, zwei andere Backpacker hatten die gleiche Idee. Und ein oeffentliches Klo gabs da auch- war also echt perfekt. In Auckland sah es dann ganz anders aus... Zunaechst mal war es sowieso schon die ueber-Aufgabe fuer klein Rhea und Sarina vom Dorf, mitten in Auckland City Auto zu fahren (dieser verflixte LInksverkehr:D ) und dann hatten wir noch nicht mal ne vernuenftige Strassenkarte zur Hand... Und so landeten wir irgendwann an so nem megasteilen Berg - mit roter Ampel. Als es gruen wurde, und das Auto vor uns anfahren wollte geriet es in rutschen und waere fast auf uns raufgerutscht. Ich hab schnell den Rueckwaertsgang reingehauen und bin ein Stueck rueckwaerts gefahren, sonst haetten wir da unserern ersten Unfall gehabt... Zum Gluck standen wir genau an einer Kreuzung, weshalb das Auto, was hinter uns stand, echt weit weg war und nur deshalb der Unfall verhinder werden konnte... Bei unserem Anfahren waren wir wirklich mehr als froh, dass wir Allradantrieb haben, sonst waeren wir den steilen Berg wohl auch nicht hochgekommen. Ein hoch auf Subaru :)
Die Nacht haben wir dann auch auf nem Parkplatz verbracht. Nur da wo wirs eigentlich vorhatten konnten wir nicht bleiben, da die Polozei da Streife gefahren ist... also haben wir uns schnell verkruemelt und uns was anderes gesucht, hihi :) hat alles ganz gut geklappt... nur duschen wuerden wir mal wieder gerne ;) deswegen machen wir juns gleich auf die Suche nach einem Schwimmbad. Eben waren wir dann noch im Emrates Buero und haben usnere Rueckfluege gebucht und wenn wir dann nicht mehr stinken (hoffentlich finden wir ein Schwimmbad!) machen wir uns auf nach Turanga. Dort hat Rhea einen Jobn als Pferdepflegerin und Zureiterin oder so (ich kenn mich ja nicht aus damit) bekommen. ICh setzt sie dann da ab, bleib wohl noch ne NAcht da weil da 2 Maedels aus Kerikeri auch grade sind und dann werd ich mich wohl auf den Weg nach Coromandel machen, da ich da sehr wahrscheinlich einen Job als Kitchenhand hab.
Ist schon heftig, wie schnell es dazu kommt, dass unvorhergesehene Sachen passierren. Nun trennen Rhea und ich uns heute. Hui, da bin ich echt aufgeregt, aber ich freu mich auch voll! Wird schon schief gehen :)
vlg, sarina

Mittwoch, 19. September 2007

Austern, Mr Oyster und 3 Lektionen...

Halli hallo!
Endlich finde ich mal wieder Zeit einen neuen Eintrag zu verfassen...
Wie ich ja schon erwaehnt habe, arbeiten Rhea und ich (und viele ander aus dem Hostel) in der Austern Fabrik... iemlich cool an dem Job ist, dass wir nur 3,5 Tage in der Woche arbeiten und den Rest frei haben. Ziemlich bloed an dem Job ist, das ein Arbeitstag 10 Stunden hat und schon um halb sieben anfaengt, was bedeutet, dass wir immer schon um 5h morgens aufstehen muessen... (wenn wir den halben Tag arbeiten sogar alles nochmal eine Stunde frueher, das ist schon ziemlich heftig) und das die Arbeit mehr als monoton ist. Fast alle von uns stehen mit insgesamt 22 Leuten am Band und oeffnen Austern mithilfe eines "Presslufthammermessers"... Ihr merkt schon: sehr oede... aber es gibt Geld und das ist das Wichtigste:) und die ganzen Maori-Guys die da auch arbeiten verbreiten immer extrem gute Laune, also passt das schon. Und die letzten 2 Tage durfte ich auch den Job wechseln, da mein Handgelenk vom Oeffenen so weh tat und ich keine Sehnenscheidenentzuendung bekommen moechte (was wohl sehr haeufig passiert, meinen die Supervisors) und so hab ich nun ca 2-3 Austern pro Sekunde umgedreht, die bereits geoeffnet wurden und in den Freezer gehoeren. Da man bei der Arbeit wenigstens die Musik hoeren kann und ich mit einem Maedel aus dem Hostel, mit der ich mich echt gut verstehe, zusammenarbeite ist das echt toll und eine willkommene Abwechslung! Und mittlerweile haben wir auch shcon 3 von mindestens 4 Wochen geschafft und vllt reisen wir schon bald weiter, da wir hier oben im Norden gesehen haben, was wir sehen wollten. Naemlich einen der noerdlichsten Zipfel Neuseelands: Cape Renga. Und das war wirklich ein erlebnis! Zu viert haben wir uns an den freien Tagen aufgamacht, viele Straende bewundert und uns abends an eine Camping-strandbucht hingestellt, auf eine weitere Horde Leute aus dem Hostel gewartet und dann ne Party am Strand veranstaltet. Mrgens sind wir dann puenktlich zum Sonnenaufgang aufgestanden, haben danach gemuetlich auf einer Bank mit direktem Blick auf die Bucht gefruehstueckt,im Pazifik schwimmen gegangen (und das fast noch im Winter!!) und anschliessend noch gejoggt, weils da einfach sooo wunderschoen war! Man hat sich ein bisschen gefuehlt wie Leonardo DIcaprio in The Beach. Es war echt ein tolles Erlebnis! Einzige negativ war ein toter Babypinguin am Strand der sich wohl irgendiwe verirrt haben muss, da es Pinguine nur ganz unten auf der Suedinsel gibt... :)
Und erreicht haben wir unser Ziel mit Mr Oyster- unserem Auuuutooo (liebevoll benannt nach unserem wunderbaren Job...hihi) juhuuu! Den Kleinen haben wir liebevoll von einem Polizisten aus dem Ort erstanden und hoffen nun, dass er uns auch noch wieterhin sicher an unsere reiseziele bringt.
Ansonsten vertreiben Rhea und ich uns die Zeit mit lauter nuetzlichen Dingen wie kochen und backen. Ja, ihr habt richtig gelesen.. wir mutieren hier echt noch zu richtigen Hausfrauen, da man von Toastbrot und Co nur schwer satt wird. Und so backen wir alle paar Tage leckere Broetchen(sogar mit Hefe) und das klappt auch und so freuen wir uns und sind ganz stolz:) und kochen klappt auch recht gut. Haha, und sogar die Waesche erledigen wir im Handumdrehen, denn...., hier gibt es nur Kaltwaesche... so wird zwar nichts wirklich sauber und mueffelt auch danach noch etwas, aber das passt schon, geht ja allen Backpackern so;)
Und so kam es auch zu den Lektionen: Lektion Nr. 1: Niemals Deutschland ohne Brotrezept verlassen! MAn ist sonst aufgeschmissen!
Lektion Nr. 2: Niemals im Hostel neben Leuten duschen die Schlitzaugen haben, denn die rotzen und furzen ohne Unterlass und das ist echt ekelig, wenns in die danebenliegende Dusche, wo man selbst duscht reinlaeuft... und Lektion Nr. 3: Es geht immer nochmal schlimmer!Also manche Menschen sind echt furchtbar... aber dazu vllt spaeter mehr :)
Also ich hoffe jetzt habt ihr einen kleinen Eindruck davon, was ich hier die ganze Zeit so treibe:)
Fotos gibts uebrigens auch wieder ein paar neue - endlich mal!Es ist gar nicht so leicht, imer Zeit, Geld und vorallem einen PC mit erreichbarem USBanschluss und schnellem Internet zu finden... ich hoffe ihr seht es mir nach :)
also dann viel spass beim anschauen!
Viele liebe Gruesse aus dem Kiwiland, Sarina

Samstag, 1. September 2007

Arbeiten in Kerikeri...

Nachdem wir am Donnerstag unsere wwoofing-Farm in Warkworth verlassen mussten haben wir uns auf den Weg Richtung Norden gemacht- nach Kerikeri. Dort angekommen waren wir so gluecklichn ein sauberes Hostel gefunden zu haben, in dem auch andere Deutsche wohnten. Schnell waren erste Kontakte geknuepft und wir waren sehr zuversichtich, dass wir auch schnell Arbeit finden wuerden. Doch zu frueh gefreut... Zwar haben wir viele Nummern von Cafes und anderen Arbeitsmoeglichkeiten bekommen, jedoch waren keine arbeitsplaetze frei... Da wir also eh nur am "Urlaub machen" waren haben wir uns gedacht "Wenn schon, denn shcon" und erstmal eine Bootstour durch die Bay of Islands" gemacht. Wie sind durchs "hole in the rock " gefahren, haben Delfine gesehen (die sind groesser als man denkt!) und konnten die wunderschoene Kueste von Neuseeland bestaunen. Einfach traumhaft!
Da wir aber bis jetzt nur Geld ausgegeben hatten war unsere Laune dementsprechend am Boden... sichere Arbeit sollte erst in 2 Wochen starten, doch 2 Wochen im Hostel ohne zu verdienen geht ganz schoen ins Geld und so haben kurzerhand den Entschluss gefasst, in ein anderes Hostel umzuziehen. Dieses ist unter Backpackern bekannt als "Das Arbeitslager" (und war nebenbei auch guenstiger als das davor). Wie der Name schon sagt, ist es nicht sonderlich schoen da zu wohnen, aber wenigstens ist es einigermassen sauber. Das gute ist aber, dass echt viele Deutsche da sind und so haben wir schnell Freundschaft mit zwei Maedels geschlossen. Das war ziemlich cool und hat das "von vorne anfagengen" echt leichter gemacht. In der Kueche beginnt abends nach der Arbeiti immer das grosse Kochen und gestern waere dabei fast die Bude abgefackelt, da auf einmal der Ofen gebrannt hat... aber ging zum glueck noch gut!:) Bis jetzt haben wir die Tage da noch nicht sooo viel gemacht, aber jetzt fangen wir ab morgen in einer Austernfabrik an zu arbeiten, und das fuer 4 oder 5 Wochen. Mal schauen wie das wird... aber da verdient man wohl ganz gut und wir muessen nur 3,5 Tage arbeiten, aber dafuer von morgens halb sieben bis abends 5... ich bin gespannt.

PS: JUHUUUUU, endlich hab ichs geschafft ein paar Bilder hochzuladen. Zum einem im botanischen Garten, auf der Farm, an den Rainbowfalls und waehrend der Bootstour...

"We grow neither better nor worse as we get older, but more like ourselves."

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